Die Nettelnburger sind zurück!

Foto: Herzog
SV Nettelnburg-Allermöhe – Bramfelder SV 2:1 (1:1)
Landesliga Hansa, 17. Spieltag (Fr., 17.11.17, 19.00 Uhr)
 

In der 69. Spielminute reicht es Masehullah Satari mit den vergebenen Chancen seines Teamkollegen Dominik Schindler. „Bringt mal jemanden, der vor dem Tor motivierter ist!“, brüllt der Innenverteidiger des Fußball-Landesligisten SV Nettelnburg-Allermöhe zu seinem Trainer Andreas Ferentinos. Doch nur eine Minute später ist es dann eben Schindler, der im Spiel gegen den Bramfelder SV den 2:1-Treffer markiert und den SVNA damit nach zuletzt vier Niederlagen in Folge zurück in die Erfolgsspur bringt. 

Den Nettelnburgern war vor allem in der Anfangsphase deutlich anzumerken, dass das neue System mit einer Dreierkette sowie zwei hoch stehenden Außenspielern ungewohnt war. „Wir waren in den letzten Spielen hinten zu oft in Unterzahl“, sagte Trainer Ferentinos. Nach zahlreichen vergebenen Torchancen der Gäste aus Bramfeld war es dann Robin Polzin, der den BSV in Führung brachte (13.). „Wir hätten vorher noch ein paar Tore mehr machen können“, weiß auch BSV-Trainer Carsten Henning. Doch nach dem Ausgleich wendete sich das Blatt. In der Folge präsentierte der SVNA teils schöne Spielzüge. Doch vor dem Tor blieben auch die Gastgeber zu harmlos. 

Erst mit dem Halbzeitpfiff war es Schindler, der den durchaus verdienten Ausgleichstreffer erzielte (45.). Der Stürmer erahnte einen Rückpass von Bramfelds Innenverteidiger Marcel Schwarck, bekam den Ball in den Fuß gespielt und umdribbelte BSV-Schlussmann Steven Pagenkop. Im zweiten Abschnitt dezimierten sich die Gäste dann unnötig selber. Pechvogel Schwarck bekam wegen Meckerns gleich zweimal Gelb und musste folgerichtig vom Spielfeld. Auch nach dem besagten 2:1-Siegtreffer Schindlers blieb die Partie weiter offen. SVNA-Torwart Fynn Körner sah in der 77. Minute zwar wegen einer Notbremse noch die Rote Karte, doch der folgende Freistoß ging über das Gehäuse. „Die Fehler, die wir gemacht haben, sind mir jetzt völlig egal. Wir brauchten einfach den Sieg“, betonte Ferentinos nach dem Spiel.

SVNA: Körner; Wenk, Satari, Müller; Lubinski (65. Saqib), Meyer, Ali, Richard; Ebadi; Schindler (75. Winkmann), D. Siegmund (86. Sahin)
BSV: Möller; Hoff (75. Westpahl), Remark, Lüdemann, Selch; Ljubisavljevic (60. Perz), Schwarck, Sadownik, Lüth; Sumic (69. Müller), Polzin

 

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