Duell der Tabellenführer: TuS Dassendorf schlägt VfB Lübeck II mit 6:2

Schneetreiben und Nebel beim Testspiel in Escheburg. Foto: BOLZJUNGS

Wer gedacht hätte, dass die beachtliche Ausbeute des Hamburger Oberliga-Serienmeisters TuS Dassendorf mit 18 Siegen und nur einer Niederlage in der bisherigen Spielzeit in dieser Form einmalig ist, der sollte sich täuschen. Mit dem VfB Lübeck II reiste eine Mannschaft zum Testspiel nach Escheburg, die in der Landesliga Holstein nach 18 Partien noch verlustpunktfrei (!) ist. Und anfangs sah es so aus, als würde der VfB auch das Duell gegen die TuS für sich entscheiden. Bereits in der 8. Minute gerieten die Dassendorfer in Rückstand. Alessandro Gottschalk verwertete eine Flanke von Rechtsverteidiger Samet Demircan per Kopf zum 1:0. Doch nur zehn Minuten später geschah auf der gegenüberliegenden Seite selbiges: Nach einer Hereingabe vom Dassendorfer Rechtsaußen Samuel Louca glich Kristof Kurczynski, ebenfalls per Kopfball, aus. Für Louca, der eigentlich auf der Sechs beheimatet ist, war es die letzte Aktion auf dem für ihn ungewohnten Flügel. Für Louca kam der etatmäßige Rechtsaußen Finn Thomas in die Partie (19.).

Auch auf den erneuten Rückstand, wieder war Gottschalk der Torschütze (28.), antworteten die Gastgeber prompt und drehten das Ergebnis sogar. Maximilian Dittrich egalisierte mit einer direkt verwandelten Ecke (41.). Kurczynski sorgte nur zwei Minuten später dann erstmals für die Führung. In Abschnitt zwei sorgten erneut Dittrich (58.), Marcel von Walsleben-Schied (61.) sowie der eingewechselte Thomas für den 6:2-Endstand.

TuS: Stahmer; Warmbier, Lenz (46. Möller), Carolus; Louca (19. Thomas), Dettmann, Aust, Steinfeldt; Kurczynski, Nägele (46. von Walsleben-Schied); Dittrich

Dassendorfer Personalsorgen halten an

Der Kader des Oberliga-Spitzenreiters Dassendorf ist klein. Zu klein, wenn es nach den Dassendorfer Offiziellen geht. Zudem fällt mit Julian Kerschke ein Akteur weiterhin langfristig, voraussichtlich bis April, aus. „Natürlich wollen wir keinen Mist machen. Es muss sinnvoll sein und passen. Wir sind derzeit an drei Spielern ernsthaft dran. Wenn am Ende zwei von ihnen zu uns stoßen, ist das schön“, betont TuS-Sportchef Jan Schönteich nach der Partie.

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