Eine neue Alternative im Offensivbereich: SV Curslack-Neuengamme verpflichtet Marco Schubring

Neuzugang Marco Schubring mit Manager Oliver Schubert (r.) und Co-Trainer Daniel Grosse (l.). Foto: SVCN

Die Freude über den 7:0-Kantersieg gegen den VfL Pinneberg ist über dem Gramkowweg noch nicht einmal verflogen, da haben sie beim SV Curslack-Neuengamme den nächsten Grund zur guten Laune. Wie aus dem Nichts verpflichtet der Oberligist den ehemaligen Eicheder Marco Schubring. Der Offensivspieler ist für den SVCN per sofort spielberechtigt und hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020 unterschrieben. „Ich verspreche mir natürlich davon, dass wir eine neue Alternative im Offensivbereich haben – gerade einen Linksfuß. Und natürlich, dass Marco zu der alten Stärke zurückfindet, die er vor über einem Jahr hatte und dass wir ihm dabei helfen, wieder in die Spur zu kommen“, betont Manager Oliver Schubert.

Aufgrund der längeren Ausfälle von Arnold Lechler (Meniskus-OP) und Niklas Hoffmann (Schambeinentzündung) sah der Manager Handlungsbedarf in der Offensive. Die Personalie Schubring ergab sich zufällig. Dennoch freut sich Schubert über neue Qualität in der Offensive. „Wenn Marco verletzungsfrei bleibt, wird er einer der besten Offensivspieler in der Oberliga werden können. Dabei möchten wir ihm helfen“, sagt der Offizielle, der absichtlich einen längerfristigen Vertrag abgeschlossen hat. „Marco ist nicht ohne Grund bis 2020 an uns gebunden. Ich hoffe und glaube, dass wenn er gesund bleibt, er uns auch auf längere Sicht hin helfen kann.“

Wulff über Schubring: „Starker linker Fuß, Schnellkraft, gutes Raumverhalten und Torinstinkt.“

Marco Schubring, dessen Schwester die Freundin von Curslacks Arnold Lechler ist, blickt mit Freude auf seinen neuen Verein. „Das komplette Team, also Mannschaft und Trainerteam, hat mir gut gefallen und ich bin davon überzeugt, dass ich mich wohl fühlen werde“, begründet der in Tremsbüttel lebende Schubring seinen Wechsel. Wegen einer langwierigen Schambeinentzündung fiel der Stürmer lange aus. So kam Schubring, der zu dieser Saison vom SV Eichede zum WSV Tangstedt gewechselt war, in dieser Spielzeit noch zu keinem Einsatz. Allgemein bestritt er für den WSV keine einzige Partie. „Der Fokus liegt bei mir vorerst darauf, dass ich vollständig fit werde und mich in der Mannschaft integriere. Letzteres wird mir aber sicherlich nicht schwer gemacht durch die Mannschaft“, blickt Schubring voraus, der beim DFB-Pokalspiel am 12.08.2017 für den SVE gegen den 1. FC Kaiserslautern (0:4) zu einem 24-minütigen Einsatz gekommen war. Nun also der SVCN und das erneute Zusammenspielen mit Mokhlis und Lechler, mit denen er bereits in Eichede zusammen auf dem Platz gestanden hatte. „Wir haben uns schon früher immer gut verstanden und auch privat öfters etwas gemacht, sodass es jetzt umso besser ist, dass wir wieder zusammen kicken“, freut sich der 22-Jährige.

Freude kommt auch bei seinem neuen Trainer auf, wenn er über seinen Neuzugang spricht. „Marco hat in jungen Jahren in Eichede bereits mit tollen Spielen und Toren für Furore gesorgt. Danach hatte er eine lange Leidenszeit und ist nun endlich wieder beschwerdefrei. Marco hat bereits einige Male bei uns mittrainiert und gezeigt, dass er über ein großes Potenzial verfügt: Starker linker Fuß, Schnellkraft, gutes Raumverhalten und Torinstinkt“, präsentiert Matthias Wulff die Stärken von Schubring. Ob der Neuzugang bereits an diesem Freitag zum Kader des SVCN beim Auswärtsspiel beim TuS Osdorf (19.30 Uhr) gehören wird, ist aktuell noch nicht entschieden. „Wir schauen mal, wie die Trainingseinheiten laufen. Tendenziell kommt das Spiel aber noch zu früh“, sagt der Coach. Doch allzu lang muss sich Schubring wohl nicht mehr gedulden. Sollte es mit einem Einsatz in Osdorf nichts werden, wartet vier Tage später die nächste Möglichkeit. „Nächsten Dienstag testen wir gegen den ASV Bergedorf 85 (19.15 Uhr/Gramkowweg, d. Red.), da wird er sicher die ersten Minuten für uns machen“, unterstreicht Wulff.