Laufstarke Oher punkten beim Tabellenführer 

Foto: Fischer
Meiendorfer SV – FC Voran Ohe 0:0
Landesliga Hansa, 18. Spieltag (Sa., 25.11.17, 14.00 Uhr)
 
Dass er nicht viele Chancen benötigt, um Tore zu erzielen, ist in der Landesliga Hansa mittlerweile bekannt. Doch gegen den FC Voran Ohe will es für den Führenden der Torschützenliste, Andrej Blum (19 Treffer), einfach nicht klappen. „Gegen uns hat er, glaube ich, noch nie getroffen“, grinste Ohe-Ligamanger Achim Urbschat nach Spielende. Auch am heutigen Sonnabend beim 0:0 konnte der Torjäger seine persönliche „Negativserie“ gegen die Oher nicht beenden.
 
Die beste Chance für Blum ergab sich dabei in der Nachspielzeit. Ephrahim Kofi Asante lief die rechte Außenbahn hinunter, legte den Ball quer in den Strafraum auf Blum, der den Ball optimal traf, doch im hervorragenden Ohe-Keeper Leo Hebbeler seinen Meister fand. Nichts war es mit dem ersten Treffer gegen Ohe und nichts mit dem entscheidenden Siegtreffer. So blieb es beim 0:0.
 
Das lag vor allem an den gut organisierten Gästen um den starken Kim Liebermann in der Innenverteidigung, der im Verbund mit Rene Seibert im defensiven Mittelfeld den Laden zusammenhielt. „Das war taktisch überragend. Im Defensivbereich haben wir heute unsere beste Saisonleistung gezeigt“, freute sich FCVO-Trainer Rainer Seibert.
 
So passte es ins Bild, dass sich der MSV im ersten Durchgang kaum eine nennenswerte Torchance herausspielen konnte. Die gefährlichste Aktion für die Hausherren hatte ausgerechnet Ohes Bester an diesem Tag. Eine Flanke von Max Lawrence Rosseburg wollte Kim Liebermann per Brust zu seinem Torwart zurückspielen. Doof nur, dass der nicht darauf eingestellt war. So ging der Ball knapp am rechten Pfosten vorbei (41.). Da mussten sie auf der Oher Bank erst einmal tief durchatmen. „Kim hat anscheinend zu viel seine Brustmuskeln trainiert“, scherzte Co-Trainer Jonas Murach. Mit dem Halbzeitpfiff hatte der FCVO dann seine erste eigene Torchance. Nach einem Freistoß von Max Johnsen traf Maxim Gassman auf Höhe des ersten Pfosten den Ball nicht richtig, der somit neben das Tor ging (45.).
 
Im zweiten Abschnitt drängten die Gastgeber immer mehr auf den Führungstreffer. Doch bis auf eine Chance von Blum sprang erst einmal nichts heraus (60.) So kam es, wie es kommen musste und plötzlich hatten die Gäste eine große Chance in Führung zu gehen. Nach einem kurz ausgeführten Freistoß des eingewechselten Marco Braesen landete eine abgefälschte Flanke von Kevin Dülsen im Fünfmeterraum genau auf dem Fuß von Liebermann, der den Ball aber knapp über den Querbalken setzte (71.).
 
In den letzten zehn Minute wurde der Druck des MSV immer größer. Doch bevor Blum in der Nachspielzeit die besagte Großchance hatte, ließ Phillip Lang auf Seiten der Gäste noch eine Kopfballchance liegen (85.). „Wir haben heute unsere eigenen Stärken vernachlässigt und deshalb hat uns die Effektivität vor dem Tor gefehlt“, bemängelte MSV-Coach Baris Saglam.
 
MSV: Alberti; Rosseburg, Heitbrock, Hoffmann, Gnanzou (66. Sara); Gündogan (72. Scheffel), Fedai, Hercog, Monteiro Varela; Pinarlik (72. Asante), Blum
FCVO: Hebbeler; Schenkenberg (83. Y. Ohl), Liebermann, Sulinski, Gläser; Re. Seibert, Dülsen; Gassman, Woost, Anton (68. Braesen); Johnsen (83. Lang)
 

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