Nach dem Erfolg beim Vierlandencup: SVCN besiegt auch VfB Lübeck II

Der SV Curslack-Neuengamme gewann das Testspiel gegen den VfB Lübeck mit 5:4. Foto: Maibach

Es läuft beim SV Curslack-Neuengamme. Nachdem das Team von Trainer Matthias Wulff die ersten drei Testspiele mit einem Torverhältnis von 17:0 allesamt gewinnen und auch beim traditionsreichen Vierlandencup den Platz als Gewinner verlassen konnte, kam es am heutigen Samstag zu einem weiteren positiven Test für die Jungs vom Gramkowweg. Gegen den Aufsteiger in die Oberliga Schleswig-Holstein, VfB Lübeck II, siegte der SVCN in einen ansehnlichen Fußballspiel mit 5:4.

„Nach den ersten Testspielen und dem Vierlandencup war das heutige ein richtiger Härtetest. Lübeck hat uns richtig viel abverlangt und richtigen Vollgasfußball gespielt“, fand Wulff lobende Worte für den Gegner. Nachdem sich die Gastgeber in den ersten 20 Minuten schwer taten und mit 0:1 (Fabio Parduhn, 16.) in Rückstand lagen, kamen sie Mitte der ersten Halbzeit besser in die Partie. So waren es Stürmer Timo Lenz (16., 40.) und der überragende Witalij Wilhelm (45.), die den SVCN zu einer verdienten 3:1-Halbzeitführung brachten. „Nach dem Rückstand haben wir uns in die Partie reingebissen und die letzten 20 Minuten im ersten Durchgang waren richtig stark“, bilanzierte der Coach.

Im zweiten Abschnitt fand eine torreiche erste Halbzeit ihre Fortsetzung. Unmittelbar nach Wiederanpfiff verkürzten die Gäste durch den auffälligen Furkan Kalfa auf 2:3 (48.). Doch 180 Sekunden später stellte der beste Mann auf dem Platz, Stjepan Radic, den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her (51.). Apropos Radic: Der Mittelfeldspieler, der in dieser Vorbereitung noch fast keine Einheit verpasste und sich in einer Top-Verfassung befindet, verreist morgen in seinen dreiwöchigen Urlaub nach Kroatien. „Stjepan ist in einer super Form und es ist natürlich sehr schade, dass er ausgerechnet jetzt in den Urlaub fliegt“, bemängelte Wulff.

Überragender Radic fährt in Urlaub – Donnerstag letzter Härtetest gegen Dassendorf

Doch bevor Radic sich morgen Abend das WM-Finale in seinem Urlaub in Kroatien anschauen kann, spielte er erst noch einmal Fußball. Nach dem er das 4:2 selber erzielte, bereitete er das 5:2 durch Florian Rogge (59.) durch eine Balleroberung und einem anschließenden Pass in die Spitze mustergültig vor. Wer jetzt aber dachte der SVCN schießt die Lübecker in Grund und Boden sah sich getäuscht. Die Gäste kamen durch den eingewechselten Lucas Will (65.) und erneut durch Fabio Parduhn (80.) noch auf 4:5 ran. Parduhn war es auch der noch mit einem Kopfball am Pfosten des SVCN-Gehäuse scheiterte (68.). Auf Seiten des SVCN gab es kurz vor Schluss auch noch einen Aluminiumtreffer: Youngster Niklas Driebel traf aus kurzem Winkel nur den linken Pfosten. So blieb es beim 5:4-Testspiel Sieg für den Gastgeber.

Damit verbessert der SVCN seine Testspielbilanz auf sieben Siege in acht Partien (Vierlandencup mit einbezogen). Lediglich die Partie gegen den Landesligisten Rahlstedter SC ging mit 0:1 verloren. „Wir befinden uns weiterhin auf einem guten Weg und es ist auch eine gewisse Aufbruchstimmung zu spüren. Dennoch dürfen wir uns davon nicht täuschen lassen, da wir noch einige Baustellen haben, die es zu schließen gilt“, hebt Wulff warnend den Zeigefinger. Ob die Baustellen bis zum nächsten Donnerstag geschlossen sind, bleibt abzuwarten. Da wartet auf die Curslacker vor dem Pokalspiel beim SC Hamm (So., 22.07, 11 Uhr) der letzte absolute Härtetest. Dadurch, dass das für Dienstag geplante Testspiel gegen den Düneberger SV aufgrund von Personalmangel auf Seiten des DSV ausfällt, vereinbarten die Curslacker Verantwortlichen ein Testspiel gegen die TuS Dassendorf.

SVCN: Giese; Brudler, Schalitz (18. Buck, 76. Bol), Keklikci; Papke (46. Toth, 55. Beldzik), Rogge; Driebel, Radic, Wilhelm; Lenz, Kochsiek (76. Toth)
VfB II: Bleck; Vogt (46. Gottschalk), Willebrand, Korup, Demircan; Ricchiuti, Bock, Gürsoy (46. Toschka), Kalfa; Parduhn, Kara (46. Will)