Neue sportliche Herausforderung: Rene Seibert wechselt im Sommer zum SVNA

Wird ab der kommenden Saison für den SV Nettelnburg/Allermöhe auflaufen: Rene Seibert. Foto: Herzog

Seit 2013 läuft er für den FC Voran Ohe auf und prägt zusammen mit seinem Vater seit drei Jahren das Gesicht des Landesligisten. Doch nach der aktuellen Spielzeit gehen der FCVO und Rene Seibert getrennte Wege. Den 28-Jährigen zieht es zum Staffelkonkurrenten SV Nettelnburg/Allermöhe. Damit verliert der FCVO nicht nur einen Leistungsträger und absoluten Stammspieler, sondern Trainer Rainer Seibert auch seinen Sohn.

„Nach drei Jahren unter meinem Vater als Trainer, was ja bekanntlich immer eine schwierige Konstellation ist, auch, wenn es mit kleinen Ausnahmen immer gut gegangen ist, habe ich schon länger darüber nachgedacht, in diesem Sommer noch einmal eine neue sportliche Herausforderung anzunehmen“, erklärt Seibert „Junior“ seine Gründe, den FCVO im Sommer zu verlassen. „Natürlich wird mir der Abschied aus Ohe schwer fallen. Es ist eine geniale Truppe. Aber der Reiz, noch einmal etwas Neues zu machen, hat in diesem Fall einfach überwogen“, betont der Mittelfeldspieler.

Seibert kehrt zur alten Wirkungsstätte zurück – „Der Fußball, der beim SVNA gespielt wird, hat mir schon immer gefallen.“

Nun also Nettelnburg anstatt Ohe. „Der Fußball, der bei SVNA gespielt wird, hat mir schon immer gefallen. Bei dem Gespräch mit Daniel Andrade und Jan Arp habe ich schnell gemerkt, dass wir die gleichen Vorstellungen und Ansichten haben. Das ganze Konzept, welches die Beiden mir vorgestellt haben, hat mich einfach überzeugt und ist absolut stimmig“, begründet Seibert, der bereits vom Winter 2012 bis Sommer 2013 für den SVNA kickte, ehe es für ihn nach Ohe ging, seinen Wechsel. Aus diesem halben Jahr kennt Seibert noch einige Spieler wie Oliver Franz, Robert Spiewak, Kai Erschens oder auch Flemming Milke.

Auf Seiten der Nettelnburger sind sie sehr erfreut über ihren Sommer-Neuzugang. „Rene ist eine super Verstärkung für uns. Sportlich, wie aber auch charakterlich, wird er uns sicherlich nach vorne bringen. Wir freuen uns sehr über diesen Transfer“, erklärt SVNA-Trainer Daniel Andrade.

Rainer Seibert: „Als lautstarken Einpeitscher werde ich ihn auf dem Platz vermissen.“

Muss ab der kommenden Saison ohne seinen Sohn auskommen: FCVO-Trainer Rainer Seibert. Foto: Herzog

Diese Freude hält sich auf Seiten des abgebenden Vereins sehr in Grenzen. „Es ist natürlich sehr schade, dass Rene uns verlassen wird. Gerade als lautstarken Einpeitscher und Anführer werde ich ihn auf dem Platz vermissen. Er hat immer das Ganze gesehen und viel Wert auf Harmonie in der Mannschaft gelegt“, bedauert FCVO-Coach Rainer Seibert den Verlust seines Sohnes.

„Es gab nie die Situation, dass wir zusammen zu Hause saßen und über irgendwelche Dinge diskutiert haben. Aber natürlich verstehe ich, dass er nach drei Jahren unter seinem Vater eine neue Herausforderung sucht. Doch die Tür in Ohe steht für ihn immer offen“, betont Rainer Seibert, der sich einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen kann. „Das Haus seiner Mutter braucht er erstmal einen Monat nicht aufsuchen und zu Essen gibt es auch nichts“, scherzt Seibert „Senior“ zum Abschluss.