ODDSET-Pokal: Altengamme gegen Voran Ohe, Dassendorf muss zu Hamm United

Binnen fünf Tagen treffen sie zweimal aufeinander: Der SV Altengamme und der FC Voran Ohe. Foto: Herzog

Während die zweite Runde noch im vollen Gange ist, wurde am gestrigen Abend in den Räumen des Hamburger Fußball-Verbandes in Jenfeld bereits die dritte Runde ausgelost. Als „Losfee“ fungierte DFB-Schiedsrichter Norbert Grudzinski. Die Partien werden in der kommenden Woche am 7. und 8. August ausgetragen. Am 7. August wird auch die Neuansetzung der Erstrunden-Partie Oststeinbeker SV gegen den Meiendorfer SV angepfiffen (19.30 Uhr, Meessen). Des Weiteren stehen auch noch die Partien Eintracht Fuhlsbüttel gegen Eintracht Lokstedt (So., 05.08.18, 9.00 Uhr) sowie SC Poppenbüttel gegen Eintracht Norderstedt (Mi., 08.08.18, 18.30 Uhr) aus Runde aus.

Neben zahlreichen Freilosen kommt es in der dritten Runde zu einigen attraktiven Partien. So muss der amtierende Pokalsieger und DFB-Pokalteilnehmer TuS Dassendorf zum Curslack-Bezwinger Hamm United (Landesliga Hansa), während es in Altengamme zum Landesliga-Duell zwischen dem SVA und dem FC Voran Ohe, der durch einen souveränen 4:1-Sieg gegen den SC Vier- und Marschlande in die dritte Runde einzog, kommt.

„Mit Hamm bekommen wir einen vermeintlichen Titelfavoriten aus der Landesliga Hansa. Wir freuen uns auf diese Spiel und nehmen diese Herausforderung an. Es wird eine spannende Partie, welche den einen oder anderen Zuschauer anlocken wird. Wir setzen natürlich alles daran, in die nächste Runde zu kommen“, erklärte Mirko Petersen, Co-Trainer der TuS Dassendorf.

Die dritte Runde des ODDSET-Pokal wurde gestern Abend beim HFV in Jenfeld ausgelost. Foto: HFV

Ganz so voller Vorfreude zeigten sich die Trainer des SVA und des FCVO nicht. „Ich persönlich empfinde Voran Ohe als einen der undankbarsten Gegner, die wir in Hamburg haben können. Ich schätze den Trainer und den Verein sehr. Es ist immer unglaublich schwierig und eklig, gegen sie zu spielen. Jedes Spiel gegen Ohe ist ein Abnutzungskampf. Ich spiele lieber gegen andere Teams“, schilderte SVA-Trainer Jörn Geffert seine Einschätzung zum Gegner in der dritten Runde. Begeisterung ist auch in Ohe nicht spüren. „Ein bittereres Los hätte es nicht geben können. So spielen wir innerhalb einer Woche zweimal in Altengamme“, erklärte Ohe-Coach Rainer Seibert und bezog sich damit auf das Ligaspiel am nächsten Samstag (11.08.18, 15.00 Uhr).

Während die TSV Reinbek (2:1-Sieg gegen SV Nettelnburg/Allermöhe) bis Dienstagabend auf ihren Gegner warten muss (Sieger aus Oststeinbek gegen Meiendorf), steht bereits der Gegner für den Sieger aus dieser Partie für die dritte Runde fest: der Bezirksligist ASV Hamburg. So könnte es also zu einem Wiedersehen für den ehemaligen OSV-Trainer Mohet Wadhwa mit seinem Ex-Klub geben. Wadhwa war in der Saison 2013/14 als Co-Trainer unter Stefan Kohfahl am Meessen tätig, ehe er eine Saison später den Posten als Cheftrainer inne hatte. „Ich würde mich sehr freuen, wenn ich die Oststeinbeker Fans bei uns zu Hause begrüßen dürfte. Aber natürlich würde ich mich freuen, wenn ich nicht sofort auf den OSV treffen würde. Wir nehmen es so, wie es kommt“, zeigte sich Wadhwa zurückhaltend.

Alle Partien auf einem Blick:
Fatihspor – HEBC
ASV Hamburg – Sieger Reinbek/Sieger Oststeinbek – Meiendorf
FC Alsterbrüder – Sieger Poppenbüttel – Eintracht Norderstedt
Raspo Uetersen – SV Lurup
TSV Buchholz 08 – Sieger Sternschanze – Altona 93
TSV Wandsetal – WTSV Concordia
Glashütter SV – Rahlstedter SC
Union 03 – Niendorfer TSV
Zonguldakspor – Dersimspor
Hamm United – TuS Dassendorf
Duvenstedt – BU
SC Nienstedten – SSV Rantzau
Juventude – Buxtehuder SV
SV Altengamme – FC Voran Ohe
Ahrensburger TSV – TuRa Harksheide
Rissen – SV Rugenbergen
Inter 2000 – Teutonia 05
SV Börnsen – SC V/W Billstedt
Gencler Birligi – Wedeler TSV

Freilose: 
Klub Kosova
Viktoria Harburg
VfL Lohbrügge 
Barsbütteler SV
TSV Sasel
Sieger Fuhlsbüttel/Lokstedt
SCALA
Bramfelder SV
TSC Wellingsbüttel
TuS Osdorf
SC Victoria
HFC Falke
FC Elmshorn