SC Schwarzenbek: Funktionsteam verlängert – „Wir haben hier noch viel vor mit unserem jungen Team.“

SCS-Vorsitzender Hans Hansen (l.) und sein "Vize" Jerg Uffmann (r.) umschließen Trainer Finn Apel, Ligamanager Florian Leibold und Trainer Sven Reinke (v.l.). Foto: SCS

Sie haben es schon wieder getan! Wie im vergangenen Jahr um dieselbe Jahreszeit hat der Bezirksligist SC Schwarzenbek mit seinem kompletten Funktionsteam verlängert. Das gleichberechtigte Trainer-Duo Sven Reinke und Finn Apel sowie Teammanager Florian Leibold und Torwarttrainer Pit Apel werden auch in der kommenden Saison das sportliche Sagen bei den „Schwarzenbeker Jungs“, wie der Verein seine Erste Herren betitelt, haben. „Wir sind froh, diesen Weg gemeinsam mit unserem starken Funktionsteam rund um die Erste Herren zu gehen. In den vergangenen Jahren hat das Team großartige Arbeit geleistet und wir sind froh, noch mindestens eine weitere Saison mit den Männern zu arbeiten“, freut sich der erste Vorsitzende des Vereins, Hans-Jürgen Hansen, über die Vertragsverlängerung des Quartetts. „Alles in allem macht dieser Schritt der Verlängerung für alle Seiten Sinn. Besonders freuen kann sich natürlich die Mannschaft, die auch 2019/2020 mit gleich zwei Spitzen-Trainern arbeiten darf“, betont Hansen.

Für das Funktionsteam war die Vertragsverlängerung keine große Entscheidung. „Wir haben hier noch viel vor mit unserem jungen Team und sind erst am Anfang unseres gemeinsamen Weges. Für mich war die Fortsetzung meines Engagements reine Formsache. Wir haben hier in den letzten Jahren Aufbauarbeit unter schweren Bedingungen betrieben und nicht nur sportlich einen Fortschritt gemacht, sondern vor allem auch unsere Öffentlichkeitsarbeit, das Image des Vereins sowie das der Ersten Herren verbessert“, erklärt Teammanager Florian Leibold seine Beweggründe für die Verlängerung, um ein Beispiel für die verbesserte Außendarstellung des Vereins abzugeben: „Dass wir so talentierte Spieler wie Maxi Hanich vom SV Eichede verpflichten, wäre vor zwei Jahren noch undenkbar gewesen. Der SC Schwarzenbek war einfach keine Option aufgrund der ganzen Querelen, auch rund um die Erste Herren. Inzwischen spricht sich rum, dass hier auf vielen Ebenen sehr gute Arbeit geleistet wird. Unser Trainerteam legt einen Fokus auf die Förderung und Weiterentwicklung von jungen Spielern und Sven Reinke und Finn Apel machen hier einen richtig guten Job. Und wenn man die schlechten Zeiten durchgestanden hat, will man doch auch dabei sein, wenn die ganze Arbeit Früchte trägt, oder?“

Reinke: „Sportlich gesehen haben wir eines der spannendsten Projekte im Hamburger Osten.“

Um diese Früchte, wie der Teammanager beschreibt, zu ernten, möchte auch das Trainergespann im nächsten Jahr dabei sein. „Wie wahrscheinlich die meisten wissen, ist der SC Schwarzenbek einfach mein Verein und das wird er auch bleiben. Meine Söhne und Neffen spielen hier. Sehr viele meiner Freunde kicken hier und engagieren sich für den Verein und deshalb ist es keine Frage, dass ich bei meinem Verein bleibe“, unterstreicht SCS-Trainer Sven Reinke seine Verbundenheit zum Verein. Neben der Vereinstreue zählt für den Übungsleiter auch der sportliche Aspekt. „Sportlich gesehen haben wir hier wahrscheinlich eines der spannendsten und herausforderndsten Projekte im Hamburger Osten. Eine so junge Erste Herren gab es in der Geschichte des SC Schwarzenbek noch nie. Und auch wenn man es an der Tabelle nicht unmittelbar ablesen kann, sehen wir eine tolle Entwicklung“, hebt der Coach des aktuellen Tabellenzwölften hervor, der heute Abend beim direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt, dem TSV Wandsetal, gastiert (19.30 Uhr, Walddörferstraße 247).

Für Reinkes Trainerkollegen Finn Apel waren wie für Reinke selbst und Teammanager Leibold ebenfalls keine großen Überlegungen notwendig, um dem SC Schwarzenbek auch für die Spielzeit 2019/20 das Jawort zu geben. „Für uns als Trainer- und Funktionsteam war denke ich schnell klar, dass wir verlängern wollen und unsere Arbeit hier noch nicht beendet ist. Wir sehen die Entwicklung seitdem wir hier komplett bei Null neu angefangen haben, wollen jetzt wieder den nächsten Schritt machen und uns durch kontinuierliche Arbeit mit den Jungs weiter verbessern“, erklärt Apel, der den Blick in die Zukunft richtet. „Vielleicht bekommt man durch die neu geschaffenen Gegebenheiten nochmal zwei bis drei talentierte Spieler davon überzeugt, die Fußballschuhe für den SC Schwarzenbek zu schnüren. Für die Zukunft wäre es einfach schön, wenn wir uns für den ganzen Aufwand unter der Woche dann auch am Wochenende belohnen und öfter drei Punkte mitnehmen“, betont die eine Hälfte des Trainer-Duos, Finn Apel, abschließend.