SC Schwarzenbek: Trainer und Manager verlängern — Ein Hinrundenrückblick

Foto: SCS
Die Situation, in der die heutigen Verantwortlichen des Bezirksligisten SC Schwarzenbek, Sven Reinke, Finn Apel sowie Florian Leibold, die erste Herren im vergangenen Januar übernommen hatten, schien aussichtslos: In der Landesliga hagelte es Pleiten, der Kader war für die Liga nicht geeignet — feste Kabinen oder ein Vereinsheim gab es nach dem verheerenden Brand auch nicht. Im Sommer startete der Klub von der Schützenallee nach dem Abstieg in die Bezirksliga dann einen Neuanfang. „Keine Kohle für’s Kicken!“ hieß und heißt das neue Konzept beim SCS. In dieser Woche verlängerten das gleichberechtigte Trainergespann Reinke/Apel sowie der Teammanager Leibold für die Saison 2018/19. Wir sprachen mit Coach Reinke über die Beweggründe für die weitere Zusammenarbeit und blicken zurück auf die Hinrunde.
 
Der SCS steht zwar auf dem vorletzten Tabellenplatz, doch der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt gerade einmal zwei Punkte. Und: die Schwarzenbeker haben gerade in den vergangenen Wochen, wenn auch überraschend, einen Lauf. Zuletzt spielten die Schwarzenbeker 0:0 beim Aufstiegsaspiranten ASV Hamburg. Davor konnte sogar der Tabellenführer Düneberg mit 2:1 geschlagen werden. „Die Entwicklung war absehbar. Unser Kader hat eine gute Perspektive. Der Trend ist positiv, auch wenn dies für viele überraschend ist“, betont Reinke, der weiter erläutert: „Wir haben die Spiele zuvor (2:3 gegen Börnsen und Eilbek, d. Red.) immer 1:0 geführt, dann aber leider einen Aussetzer von circa 15 Minuten gehabt.“
 
Das Dreigespann ist derweil nicht nur im sportlichen Bereich bei der ersten Herren tätig. „Wir sind nicht nur die Liga, sondern ein Gesamtverein“, betont Reinke, der zudem als A- und B-Jugend-Koordinator aktiv ist. Apel kümmert sich um das Perspektivtraining für die Jahrgänge 1999 bis 2003, während Florian Leibold neben dem Amt als Teammanager für die Pressearbeit verantwortlich ist. „Von außen ist nicht immer sichtbar, dass wir gute Fortschritte machen“, sagt Reinke, der für die Zukunft klare Ziele formuliert: „Der Verein soll dafür bekannt sein, dass sich die Mitglieder selbst engagieren. Die Teams sollen füreinander da sein und sich mit dem SCS identifizieren. Wir wollen, dass die Leute gerne auf unseren Sportplatz kommen und sagen: Das auf dem Platz sind meine Jungs!“