SV Altengamme sichert sich nach 4:2 gegen SVCN die „Krone am Deich“

Philipp Alpen (SV Altengamme, li.) im Duell mit Curslacks Timo Lenz. Foto: BOLZJUNGS

Bereits am kommenden Wochenende startet der Oberligist SV Curslack-Neuengamme beim TSV Buchholz 08 wieder in die Punktspielserie. „Natürlich kann die Partie auf dem Naturrasen durch die Witterungsbedingungen ausfallen. Doch stand jetzt findet das Spiel statt und darauf müssen wir uns einstellen“, betont Curslacks Co-Trainer Matthias Wulff. Dafür kam das Prestigeduell und alljährliche Deichderby gegen den eine Klasse tiefer spielenden SV Altengamme durchaus gelegen. Doch auf dem Spielfeld ließ die Einstellung des SVCN dann zu wünschen übrig. Am Ende feierte der stark aufspielende SVA einen 4:2-Erfolg und sicherte sich damit die „Krone am Deich“.

Dabei starteten die Gastgeber am heimischen Gramkowweg besser in die Partie, kamen durch Timo Lenz zu einer guten Chance. Doch der Curslacker scheiterte an der Querlatte (14.). Sechs Minuten später machte es Vitali Wilhelm dann besser und traf per Abstauber zur 1:0-Führung. Doch die Freude hielt nicht einmal 60 Sekunden, da egalisierte Altengammes Sandro Schraub im direkten Gegenzug. Zu allem Überfluss geriet der SVCN durch einen schön verwandelten Freistoß von Patrick Bierwagen aus knapp 20 Metern auch noch in Rückstand (31.). Philipp Heitmann erhöhte vor der Halbzeit sogar noch auf 3:1 (39.).

Nach dem Wiederanpfiff kam Curslack durch Niklas Hoffmann (61.) und Timo Lenz (63.) zwar noch zu guten Möglichkeiten, doch beide ließen ihre Chancen liegen. Nur dank eines Foulspiels von Altengammes Sebastian Pietsch an Hoffmann im Strafraum, den anschließenden Elfmeter verwandelte Hoffmann selbst zum 2:3, kam der Gastgeber zurück ins Spiel (64.). Doch wieder hatten die Altengammer eine Antwort parat. Philipp Zeyns schraubte das Ergebnis in die Höhe und sorgte gleichzeitig für den Endstand (69.). „Wir hatten eine sehr harte Trainingswoche. Die Jungs haben heute eine starke Laufbereitschaft und viel taktische Disziplin gezeigt“, sagt ein erfreuter SVA-Trainer Jörn Geffert. Sein Gegenüber Matthias Wulff war derweil nicht erfreut über das Auftreten seiner Curslacker: „Natürlich fehlten uns viele Spieler. Dennoch haben wir uns von Altengamme in den Zweikämpfen und der gesamten Präsenz den Schneid abkaufen lassen.“

SVCN: Giese; Brudler, Spiewak, Schalitz, Wilhelm; Reimers (46. Sousa), Beldzik (69. Baaß); Lenz (67. Driebel), Rogge, Klein; Hoffmann

SVA: Schwartz; Böttcher (46. Reinhardt), Scheu, Trothe (46. Pietsch); Czech, Voß (46. Detjens); K. Herzberg (46. Zeyns), Bierwagen, Alpen; Schraub, Heitmann