SV Altengamme verlängert mit Trainer Jörn Geffert: „Es ist noch nicht an der Zeit, das hier zu beenden“

Da strahlen sie nach der Vertragsverlängerung: SVA-Trainer Jörn Geffert (li.) mit Ligamanager Philipp Mohr. Foto: SVA

Das ging fix! Kaum ist er wieder im Lande, schon hat Philipp Mohr seine erste Tat als Ligamanager beim Landesligisten SV Altengamme erfolgreich hinter sich bringen können. Erst am Montagabend kam der 21-Jährige nach seinem fünfmonatigen Auslandsemester in Kalifornien/USA zurück, da hat „Flippo“ heute schon die Vertragsverlängerung mit seinem Cheftrainer Jörn Geffert und dessen „Co“ Jan Krey für die kommende Spielzeit fix gemacht. Geffert und Krey haben ihre zum Sommer auslaufenden Arbeitspapiere am Gammer Weg bis zum 30.06.2020 verlängert. „Dieses Jahr sind wir mit den Trainer- und Spielergesprächen für Altengammer Verhältnisse später dran als gewohnt. Das ist nun ein kleiner Marathon, aber das wussten wir vorher“, erklärt der Rückkehrer, um anschließend die Verlängerung zu erörtern. „Wir sind sehr froh, dass Jörn Geffert und Jan Krey uns ihr Ja-Wort gegeben haben. Die beiden leisten hervorragende Arbeit und es passt menschlich top – das steht bei uns auch im Vordergrund. Deshalb gab es gar keinen Grund, warum wir nicht verlängern sollten“, erklärt Mohr gegenüber BOLZJUNGS, um anzufügen: „Auch die Mannschaft ist rundum zufrieden mit der Arbeit der beiden Trainer.“

Neben Cheftrainer Jörn Geffert (s. Beitragsbild) hat auch Co-Trainer Jan Krey (li.) seinen Vertrag beim SVA verlängert. Foto: SVA

Für Geffert selber war die Weiterführung seines Vertrags beim Tabellenneunten (27 Punkte) kein großer Akt. „Für mich ist es hier beim SV Altengamme von Anfang an eine Herzensangelegenheit gewesen. Mit dieser Mentalität im gesamten Team habe ich das Gefühl, dass wir noch lange nicht am Ende sind“, begründet „Geffi“ seine Vertragsverlängerung beim SVA. „Seitdem ich hier bin, sind wir in einer recht erfolgreichen Phase. Doch wir haben noch Luft nach oben und somit ist es noch nicht an der Zeit, das hier zu beenden“, betont der 51-Jährige, um anschließend zu erläutern, wo er noch Verbesserungsbedarf sieht. „Unser Knackpunkt ist, dass wir noch konstanter werden und unsere Überlegenheit in den Spielen in Siege ummünzen müssen. Wenn wir diesen Punkt zusammen mit unserer nachweislichen Defensivschwäche in der Wintervorbereitung geschliffen bekommen, dann wird mit uns in der einen oder anderen Woche noch zu rechnen sein“, blickt der Coach voraus.

Und wenn sie die von Geffert angesprochenen Aspekte in der Wintervorbereitung verbessern, sind die Ziele für die restliche Spielzeit klar gesetzt. „Ich bin ganz fest davon überzeugt, dass wir das obere Drittel erreichen werden. Wir wollen uns von Jahr zu Jahr verbessern und somit wollen wir auch in diesem Jahr im oberen Drittel landen“, sagt Geffert und meint damit „die Plätze vier bis sechs“. Und neben dem Ligabetrieb wartet auf den SVA auch noch das Viertelfinale im ODDSET-Pokalwettbewerb, in dem die Altengammer noch vertreten sind.