TT24 Liga Masters: Panthers verteidigen Titel — FSV scheitert im Viertelfinale

Der Turniersieger: die Futsal-Mannschaft der HSV-Panthers. Foto: FSV

Es war ein spaßiges Aufeinandertreffen – für’s Erste. Im vorletzten Spiel der Gruppe A der TT24 Liga Masters traf der Gastgeber FSV Geesthacht auf die TT24 Allstars. Das Besondere an diesem Duell: Bei den Allstars spielten mit André Wengorra und Patrick Hiob zwei Akteure des FSV. Der Gastgeber ging mit vier Punkten aus zwei Spielen in die Partie. Die favorisierten Allstars standen hingegen mit einem Zähler weniger vor dem Aus. Ein Sieg war also Pflicht. Doch nach anfänglichen Schwierigkeiten machten die Allstars erst in der Schlussphase den Viertelfinaleinzug perfekt.

Traf fünfmal: André Wengorra (li.). Foto: FSV

Hüseyin Tosun (Fatihspor), Wengorra per Doppelpack und Dennis Tornieporth (Trainer des Düneberger SV) waren erfolgreich. Stefan Nagler, Torwart der Allstars, bekam zwischenzeitlich eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Meckerns. Hitzige Diskussionen mit dem Schiedsrichter waren die Folge. So musste kurzerhand Wengorra seinen Platz einnehmen. Als der reguläre Keeper Nagler nach dem Ablauf der Zeitstrafe über die Toraus-Bande zurück in seinen „Kasten“ hüpfte, standen bei dem gerade laufenden FSV-Angriff plötzlich zwei Torhüter mit ihren Handschuhen zwischen den Pfosten. Als ein Defensivakteur der Allstars den Ball abwehrte, zog Wengorra zügig seine Handschuhe aus, lief nach vorne und erzielte nur wenige Sekunden später den Treffer zum 4:0-Endstand.

Die weiteren Viertelfinalisten – Oberligisten enttäuschen

Dank des Modus mit zwölf Teams kam dennoch auch der FSV als zweitbester Gruppendritter weiter. Gruppensieger wurde der TSV Eintracht Immenbeck (Bezirksliga Niedersachen). In den Gruppen B und C setzten sich Dersimspor, Inter Hamburg, der Düneberger SV, der Futsal-Rekordmeister HSV-Panthers sowie der MTV Treubund Lüneburg durch. Der Sieger des am Vortag ausgespielten Qualifikationsturniers UH-Adler, der im gesamten Turnierverlauf ohne Punktverlust geblieben war und sich im Finale gegen den FC Lauenburg mit 5:3 durchsetzte, scheiterte in der Gruppenphase knapp. Enttäuschend waren derweil die Auftritte von den Oberligisten SC Victoria (0 Punkte) und dem FC Süderelbe (3 Punkte).

Torloses Endspiel: Vorjahressieger siegt nach Neunmeterschießen

Nach ihren Siegen in den Viertel- und Halbfinalpartien kam es im Endspiel zum Duell zwischen den HSV-Panthers und Inter Hamburg. Dieses blieb in der regulären Spielzeit torlos. Erst im Neunmeterschießen gewann der Vorjahressieger 3:1 und sicherte sich damit die stolze Siegprämie von 500€. Im Spiel um Platz drei schlugen die Allstars Dersimspor im direkten Neunmeterschießen 2:1. Bei den Einzelpreisen waren die Allstars einsamer Spitzenreiter. Stefan Nagler wurde zum besten Torwart gekürt, André Wengorra mit fünf Treffern zum besten Torschützen.

Der ausgebliebene Trainerwunsch

Dass es für den Gastgeber FSV „nur“ für das Viertelfinale reichte, war FSV-Trainer Idris Gümüsdere egal. „Die Platzierung war zweitrangig. Mein Wunsch war nur, dass sich keiner verletzt“, sagte Gümüsdere, dessen Anliegen allerdings verwehrt blieb. Denn mit Harun Gök, Musa Sahin und Niko Koukoulis verletzten sich gleich drei FSV-Akteure so stark, dass sie nicht weiterspielen konnten. Während Gümüsdere die Sorgen plagten, war Jörn Basenau, Co-Trainer des Düneberger SV, vollstens zufrieden. „Wir haben keine einzige Partie in der regulären Spielzeit verloren. Gegen die Panthers blieben wir zudem ohne Gegentreffer“, sagte ein sichtlich entspannterer Basenau. Am kommenden Wochenende richtet dann der Düneberger SV in derselben Halle sein Hallenturnier aus. Dabei wird der FSV allerdings nur bei dem Qualifikationsturnier am Samstag an den Start gehen.

Die übrigen Turniere des FSV-Hallenwochenendes

Es war mächtig was los am vergangenen Wochenende in der Sporthalle Neuer Krug. Bereits am Sonnabend Vormittag gingen beim TT24 Quali Cup zehn Teams an den Start, um sich den begehrten Startplatz für das tags darauf folgende Hauptturnier zu sichern. In der Gruppe A setzten sich Germania Schnelsen und der USC Paloma II durch. Die UH-Adler und der FC Lauenburg erkämpften sich in Gruppe B die Teilnahme am Halbfinale. Der FCL scheiterte im Finale dann aber an den verlustpunktfreien UH-Adler mit 5:3. Im kleinen Finale besiegte Germania Schnelsen die „Zweite“ von Paloma im Neunmeterschießen 3:2. Bester Torwart wurde Marco Fedgenhäuer vom SV Altengamme II, bester Torschütze Tim Finkeldey vom Turniersieger.

Bei dem darauf folgenden Abendturnier der FSV-Altliga siegte mit dem TuS Hoisdorf ein Team aus dem Landesverband Schleswig-Holstein. Nach dem Gruppensieg mit vier Erfolgen gegen den Escheburger SV, die SIG Elmenhorst, dem MSV Hamburg und dem SC Vorwärts/Wacker Billstedt gewannen die Hoisdorfer ihr Halbfinale gegen den SCVM 3:1 und setzten sich im Endspiel gegen den Gastgeber FSV knapp mit 3:2 durch. Bester Torhüter wurde Fernando Burgas vom FC St.Pauli, bester Torjäger Patrick Hiob vom Gastgeber mit stolzen 15 Treffern.

 

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