Düneberg statt Oststeinbek: Ahmad Abdul Hafiz wechselt zum DSV – Tornieporth war ausschlaggebend

Da gehts lang! Ahmad Abdul Hafiz wechselt vom VfL Lohbrügge zum Düneberger SV. Foto: Herzog

Sein Abgang beim VfL Lohbrügge stand schon seit mehreren Tagen fest, seine sportliche Zukunft war hingegen offen. Doch nun ist eine Entscheidung gefallen: Ahmad Abdul Hafiz wechselt vom Binnenfeldredder an den Silberberg und schließt sich dem Düneberger SV – und erteilt damit dem Oststeinbeker SV, bei dem er am Montag mittrainierte, eine Absage. „Ich war bei beiden Vereinen im Training. Beim Düneberger SV hatte ich einfach ein besseres Gefühl – vor allem die Trainingsgestaltung hat mir sehr gefallen“, begründet Hafiz seinen Wechsel. Und die Wahl auf den Geesthachter Stadtteilverein hat einen einfachen Grund: Dennis Tornieporth. „Der Hauptgrund ist der Trainer. Ich habe selten fachlich und besonders menschlich so einen Trainer kennengelernt“, schwärmt der 25-Jährige. „Die Vorgeschichte beinhaltet, dass Tornieporth schon seit mehr als einem Jahr versucht, mich zu verpflichten“, erklärt der defensive Mittelfeldspieler, der abschließend anfügte: „Ich bin Mato Mitrovic (Sportlicher Leiter des VfL Lohbrügge, Anm. d. Red.) sehr dankbar, dass es mit dem Wechsel geklappt hat und der VfL mir keine Steine in den Weg gelegt hat.“

Auf Düneberger Seite überwiegt die Freude über diesen Transfer. „Ich freue mich natürlich sehr, dass wir einen Spieler mit seiner Qualität für uns gewinnen konnten. Ahmad wird uns mit seiner Qualität nochmal ein Stück nach vorne bringen“, freut sich der Düneberger Coach über seinen Neuzugang, bei dessen Verpflichtung auch Hafiz‘ neuer Mitspieler und Cousin Nasser El Osman eine Rolle spielte. „Die beiden wollten nochmal unbedingt zusammen spielen“, sagte ‚Tornie‘, für den dieser Transfer eine hohe Bedeutung hat. „Das zeigt einfach, dass man uns mittlerweile ernst nehmen muss, was solche Transfers betrifft. Das war vor zwei Jahren noch unvorstellbar. Jetzt haben wir ein Spieler mit seiner Qualität dazu gewonnen. Das ist nicht selbstverständlich für den Düneberger SV“, schilderte Tornieporth seine Freude über diesen „schönen und guten“ Transfer.