„Für uns ein absoluter Glücksgriff“: SC Wentorf verpflichtet ehemaligen ‚Eisenbahner‘ Jonas Dwenger

Applaus! Wentorfs Trainer Slavec Rogowski darf sich auf zwei neue Spieler in seinem Kader freuen. Foto: Herzog

Slavec Rogowski wurde in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren nicht müde, zu betonen, dass es bei seinem SC Wentorf für Spieler und Trainer kein Geld gibt. Dadurch passt aus Sicht des Übungsleiters für seinen SCW auch das Motto „#keinekohlefürskicken“ wie die Faust aufs Auge. So verlaufen die Transferperioden bei den Schwarz-Gelben Jahr für Jahr ähnlich. Kaum externe Neuzugänge, kaum Abgänge – dafür bleibt meistens der gesamte Kader und talentierte, junge A-Jugendliche stoßen dazu – so auch in diesem Sommer. „Der Kader bleibt so, wie er ist“, betont der Übungsleiter wenig überraschend, der mit seiner Mannschaft eine sehr erfolgreiche Saison spielt und nach 19 absolvierten Partien auf dem fünften Tabellenplatz der Bezirksliga Ost steht.

Im Gegensatz zum Sommer, wo es aus heutiger Sicht keine Veränderungen geben wird, haben die Wentorfer in den vergangenen Wochen aber kleinere Neuerungen an ihrem Kader vorgenommen. Yannick Drews ist in die vereinseigene zweite Herren gewechselt, Nico Dreeßen legt aus beruflichen Gründen eine Pause ein. „So hatten wir von unseren zu Saisonbeginn 22 Spielern jetzt noch 20 und so hat sich etwas Luft ergeben“, erklärt Rogowski. Und diese „Luft“ haben sie genutzt, um zwei neue Akteure zu verpflichten: Jonas Dwenger, der 15 Jahre für den ETSV Hamburg aufgelaufen war und zuletzt beim SV Eichede spielte, wechselt genauso wie Rückkehrer Maurice Völkel zur Rogowski-Equipe. „Mit Jonas stehe ich schon länger in Kontakt. Ich habe bei ihm punktuell immer mal angefragt. Er hatte mehrere Anfragen. Doch am Samstag hatten wir einen Team-Day, an dem er teilgenommen hat und abends sagte er mir, dass er Bock hätte und sich uns anschließen würde“, erklärte der Trainer zufrieden, um anschließend seine Freude über diesen getätigten Transfer zu verdeutlichen.

„Für uns ist dieser Transfer ein absoluter Glücksgriff. Der Junge passt perfekt in unser Portfolio. Ich hätte gedacht, dass er zurück zum ETSV gehen würde. Aber dass er nun zu uns wechselt, ist einfach mega. Als ich gemerkt habe, dass er für so ein Projekt wie Wentorf empfänglich ist, habe ich zugeschlagen. Ich wäre ja behämmert, wenn ich so einen Spieler nicht holen würde, wenn sich die Chance ergibt“, erläutert Rogowski die Verpflichtung des zentralen Mittelfeldspielers. Genauso wie Dwenger, der das Duell am Freitag (12.04.19) gegen seinen Ex-Klub ETSV Hamburg aber noch verpassen wird, ist auch Maurice Völkel ab sofort spielberechtigt. „Maurice ist eine Riesen-Verstärkung für uns“, sagt Rogowski, der sich durch diese beiden getätigten Transfers auf einen ruhigen Sommer einstellen kann. „Wir sind mit dem Kader zufrieden. Wenn einer vom Himmel fällt und es passt, sagen wir niemals nein. Wir sind aber nicht aktiv unterwegs. Wir wollen mit den vernünftigen Typen, die wir haben, arbeiten und junge Spieler ausbilden“, erläutert der Übungsleiter.