Lohbrügge, Ohe und SVNA wittern ihre Chance, SVA will nach oben und der DSV kämpft um den Verbleib

Zunge raus ab und Abfahrt! Sandro Schraub (li.) und seine Mannschaftskollegen freuen sich, dass es endlich wieder los geht. Foto: Bode

Drei Teams auf den ersten sechs Plätzen, eine Mannschaft im Mittelfeld und ein Verein, der sich in den Abstiegsrängen wiederfand. So zeichnete sich die Situation der fünf Mannschaften aus unserem Verbreitungsgebiet in der Abschlusstabelle der vergangenen Landesliga-Saison 2017/18 ab. Der SV Altengamme auf Platz vier, der FC Voran Ohe auf Rang fünf und der SV Nettelnburg/Allermöhe als Sechstplatzierter. Auf dem achten Platz fand sich der VfL Lohbrügge wieder – auf Rang 15 und damit abgestiegen: der FC Bergedorf 85. Vergleicht man diese tabellarische Situation mit dem Tableau der aktuellen Spielzeit nach 19 absolvierten Spieltagen, erlangt man die Erkenntnis: Diese Aufteilung tritt auch aktuell wieder ein. Doch dieses Mal teilen sich die Mannschaften anders auf. Der VfL Lohbrügge belegt den dritten Rang, dicht gefolgt von Voran Ohe und dem SVNA auf den Plätzen vier und fünf. Der SVA steht auf Platz neun und der Aufsteiger Düneberger SV befindet sich im Abstiegskampf auf Rang 15. Wir haben die Situation dieser fünf Teams genauer unter die Lupe genommen und mit den Übungsleitern über die restliche Spielzeit und jeweiligen Ziele gesprochen. Die große Landesliga-Vorschau.

Quelle: Fußball.de

In den vergangenen Jahren war der VfL Lohbrügge immer für ein Offensivspektakel gut, dabei aber auch für eine anfällige Defensive bekannt. So traten Elvis Nikolic und Sven Schneppel vor der Saison das Traineramt am Binnenfeldredder an und hatten klare Vorstellungen von ihrem neuen VfL. „Vor der Saison haben wir gesagt, dass wir die Mannschaft stabilisieren wollen und weniger Gegentore bekommen, das haben wir geschafft und das wollen wir in der Rückrunde fortsetzen“, erklärt die eine Hälfte des Lohbrügger Trainerduos, Elvis Nikolic. Durch die neu gewonnene Defensivstabilität haben es die Lohbrügger mit 13 Siegen und sechs Niederlagen auf den dritten Platz geschafft. Dabei kassierten sie 22 Gegentreffer und stellen somit die drittbeste Abwehr der Landesliga. Denn nur das Spitzenduo Hamm United (20) und der Bramfelder SV (21) haben weniger Tore kassiert. Auffällig ist, dass der VfL das einzige Team der Staffel ist, welches bisher noch nicht einmal Unentschieden gespielt hat. Frei nach dem Motto: Ganz oder garnicht, Herr Nikolic? „Wir wollen immer jedes Spiel gewinnen, das ist unsere Marschroute.“

Elvis Nikolic: „Es scheppert ab und an mal richtig und wir merken, dass die Jungs alle heiß sind.“

Haben das Sagen am Binnenfeldredder: Sven Schneppel (li.) und Elvis Nikolic. Foto: Herzog

Das soll auch in der Restserie fortgesetzt werden. „Wir wollen die Teams, die vor uns stehen, jagen. Wir gucken aber auf uns, machen unsere Hausaufgaben und wollen möglichst viele Siege einfahren. Natürlich wollen wir eines der beiden Teams noch einholen. Ich muss aber auch sagen, dass Hamm United und Bramfeld zu Recht vor uns stehen. Wir wissen, dass wir noch mehr tun müssen als in der Hinrunde“, betont der Übungsleiter, um anschließend seine Einschätzung zu der Top Fünf abzugeben: „Hamm ist der absolute Favorit, SVNA wird noch ein Wörtchen mitreden. Die sind fußballerisch stark. Voran Ohe kann ich schwer einschätzen, die sind eine Wundertüte. Aber an Ohe glaube ich nicht, die finde ich nicht so stark.“ Und dass die Lohbrügger nicht einfach nur da oben stehen und die Situation genießen, sondern das Ziel – den Aufstieg in die Oberliga – tatsächlich verfolgen, bewies nicht nur Kapitän Anto Zivkovic, der zuletzt im Interview gegenüber BOLZJUNGS gesagt hat, dass er mit dem VfL in der Oberliga spielen wolle, sondern auch die Mentalität und Einstellung in der Vorbereitung.

„Wir hatten in den vergangenen zwei Wochen immer über 20 Spieler beim Training. Der Konkurrenzkampf ist richtig angestachelt, es scheppert ab und an mal richtig und wir merken, dass die Jungs alle heiß sind“, beschreibt Nikolic die Situation am Binnenfeldredder, wo seit diesem Winter auch Danijel Suntic mitmischt und bei seinem Coach pure Glücksgefühle auslöst. „Danijel Suntic ist eine absolute Persönlichkeit auf dem Platz. Das hat man sofort im Training gesehen. Es war total leicht, ihn zu integrieren. Ich habe das Gefühl, dass er schon ewig bei uns ist“, lobt Nikolic. Im Gegensatz zu Suntic wird Lohbrügges Top-Torschütze Agit Aydin nach eigenen Aussagen gegenüber BOLZJUNGS in der Zukunft aber nicht mehr für Glücksgefühle am Binnenfeldredder sorgen. „Ich spiele ab sofort nicht mehr beim VfL, weil ich arbeitsbedingt kürzer treten muss“, sagt Aydin, der mit 13 Toren zweitbester Schütze in der Liga ist. Sein Trainer nimmt in Bezug auf diese Personalie aber etwas den Wind aus den Segeln. „Wir kennen unseren Agit (Agit Aydin, d. Red.), der hat schon in der Jugend bei uns gespielt. Er hat uns gesagt, dass er beruflich sehr eingespannt sei und eine Pause bräuchte. Wie sich das entwickelt, werden wir abwarten. In den nächsten zwei Wochen wird er nicht trainieren. Wir stehen aber mit ihm im Kontakt. Agit ist ein ganz alter Lohbrügger, er gehört weiterhin zum Kader und er gehört immer zu uns“, erklärt Nikolic, der zum Auftakt in die Restserie am Sonntag um 15.00 Uhr mit seinem VfL an die Berner Allee reisen muss, um sich dort mit dem TuS Berne zu duellieren.

Rainer Seibert: „Unsere Vorbereitung ist uns nicht gelungen. Aber ich weiß ja, wie Ohe läuft.“

Er hat seine Vorstellungen, wo es in der Restserie für seinen FCVO hingehen soll: Trainer Rainer Seibert. Foto: Herzog

Einen Platz hinter dem VfL liegt der FC Voran Ohe, der in der Hinrunde mit zehn Siegen am Stück für ordentlich Furore gesorgt und sich zwischenzeitlich auf den zweiten Rang katapultiert hatte. Doch von dieser Euphorie ist am Amselstieg nicht mehr allzu viel zu spüren. In den bisher vier absolvierten Rückrundenpartien setzte es drei Niederlagen und ein Remis. So stehen die Oher in der Rückrundentabelle auf Platz 15, während sie im Tableau der Hinserie den zweiten Platz markierten. Zu der Talfahrt aus den vergangenen Partien vor dem Jahreswechsel gesellte sich nun eine durchwachsene Vorbereitung. Grund zur Panik beim FCVO? „Unsere Vorbereitung ist uns nicht gelungen. Aber ich weiß ja, wie die Jungs ticken und wie Ohe läuft. Wir haben noch nie eine überragende Vorbereitung gespielt. Gegen Glinde war es schon in Ordnung. Da haben die Ansätze gestimmt. Wir haben alle Mann an Bord. Das ist das Positivste“, bilanziert Trainer Rainer Seibert. Für den Übungsleiter geht es vor allem um zwei Dinge, die seine Schützlinge wieder an den Tag legen sollen: Die alten Tugenden aufleben lassen und die Defensivstabilität.

„Wir wollen die alten Tugenden wieder aufleben lassen wie unsere Heimstärke, Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und die Geilheit, Spiele zu gewinnen. Wir haben viel im taktischen Bereich gearbeitet, das bringt dir aber alles nichts, wenn du nicht in die Zweikämpfe gehst und nicht fit bist“, erklärt Seibert. Mit 27 Gegentreffern stellt das „weiße Ballett“, wie sich der Verein auf der eigenen Homepage nennt, die viertbeste Abwehr. Dennoch ist der Coach in den vergangenen vier Partien, in denen es neun Gegentreffer setzte, mit seiner Abwehr nicht zufrieden gewesen. „Wir wollen uns auf jeden Fall stabilisieren und hinten kompakt stehen. Ich verlange nicht viel von der Truppe. Man kann Spiele verlieren, aber man muss immer alles geben. Das wollen wir wieder hinbekommen und das werden wir auch. Der Rasen muss wieder brennen in Ohe“, stellt der Trainer klar, der mit Tarec Blohm („Ihn kann man nicht von heute auf morgen ersetzen“) einen wichtigen Offensivspieler an die TuS Dassendorf verloren hat, mit Phil Krieter aber auch einen hoffnungsvollen Stürmer dazu bekommen hat. „Man sollte nicht die ganze Hoffnung auf ihn (Neuzugang Phil Krieter, d. Red.) setzen. Trotzdem ist das ein Spieler, an dem wir viel Freude haben werden. Allgemein bin ich mit unseren Neuzugängen sehr zufrieden“, resümiert Rainer Seibert, um anschließend klarzustellen, wohin die Reise am Amselstieg gehen soll: „Wenn du unter den ersten Fünf bist, willst du da auch bleiben und vielleicht noch weiter nach oben klettern.“

Daniel Andrade-Granados: „Ich würde mich freuen, wenn wir bis zum Saisonende weiter mit einem großen Teil den Hamburger Osten in der Top Fünf vertreten.“

Weiß die Situation um seinen SVNA realistisch einzuordnen: Trainer Daniel Andrade-Granados. Foto: Herzog

Unter diesen ersten fünf Plätzen befindet sich auch der SV Nettelnburg/Allermöhe, der ebenfalls wie der FCVO auf keine allzu positive Vorbereitung zurückblicken kann – wenn es nach Trainer Daniel Andrade-Granados geht. „Diese Zeit war alles andere als schön. Man muss auch ganz ehrlich sagen, dass die Vorbereitung nicht als Gradmesser genommen werden darf. Ansonsten sind wir deprimiert, wenn wir zum ersten Spiel fahren“, betont der Übungsleiter, der von „durchweg hausgemachten Problemen“ spricht. Aufgrund der Vorbereitung, in der es in acht Testspielen vier Siege und vier Niederlagen gab, sieht „DAG“ keinen Grund dazu, die Saisonziele aufgrund der Tabellenplatzierung zu korrigieren. „Wir haben große Probleme in der Vorbereitung gehabt, da wäre es jetzt größenwahnsinnig, die Ziele nach oben zu korrigieren. Wir sind erstmal in der Bringschuld. Aber natürlich wollen wir in der Tabelle nicht nach unten rutschen“, betont der Nettelnburger Coach.

Dennoch möchte sich Andrade-Granados auch nicht die positive Situation am Henriette-Herz-Ring kaputt reden. „Wir haben eine extrem komfortable Saison. Beim SVNA wurde in den vergangenen Jahren gute Arbeit geleistet. Wir fahren gut damit, jetzt keine neuen Ziele zu definieren. Wir wollten schnellstmöglich den Klassenerhalt perfekt machen, das ist uns gelungen. Nun schauen wir wirklich von Spiel zu Spiel, da wir die anderen ein bisschen ärgern wollen“, blickt der der Trainer des SVNA, für den es am heutigen Freitagabend (19.00 Uhr) zum Tabellenzweiten Bramfelder SV an die Ellernreihe geht, voraus. „Das Spiel in Bramfeld ist für mich ein total interessanter Start aufgrund der Tabellensituation. Für mich ist es das Topspiel an diesem Spieltag. Für uns gilt es, den Favoriten bestmöglich zu ärgern“, hebt der 39-Jährige hervor. Allgemein differenziert der Übungsleiter in den Top Fünf zwischen den Teams. „Dass Bramfeld da oben steht, war zu erwarten. Aber auch Hamm United wird bis zum Schluss oben dabei sein. Voran Ohe und SVNA nehme ich da ein bisschen raus – Ohe und wir backen andere Brötchen als beispielsweise auch Lohbrügge. Bramfeld, Hamm und Lohbrügge bedienen sich vom Personal vermeintlich von einem anderen Markt als Ohe und der SVNA. Das muss man deutlich so sagen. Das macht die Situation für uns aber umso interessanter“, bewertet Andrade-Granados die aktuelle Lage an der Tabellenspitze, ehe er fortführt: „Die Top Fünf stehen verdient da oben und ich würde mich freuen, wenn wir bis zum Saisonende weiter mit einem großen Teil den Hamburger Osten in der Top Fünf vertreten.“

Jörn Geffert: „Wir sind bescheiden und demütig, aber wir sind halt gut.“

Der aktuelle Platz neun ist unter seinen Ansprüchen: SVA-Coach Jörn Geffert. Foto: Herzog

In diese Region möchte auch der Tabellenvierte vom vergangenen Jahr: der SV Altengamme. Das Team vom Gammer Weg belegt aktuell mit 27 Zählern den neunten Rang. Für Trainer Jörn Geffert ist dies aber nur eine Momentaufnahme auf dem Weg zurück nach oben. „Wir wollen in Richtung der 50-Punkte-Marke und unter die ersten Sechs. Im vergangenen Jahr haben wir acht von elf Partien in der Rückrunde unter meiner Regie gewonnen. Da wollen wir wieder hin“, erläutert „Geffi“, um zu betonen, „wenn ich in der Tabelle nach unten schaue, verliere ich die Lust.“ Damit das nicht passiert, haben sie beim SVA in der Winterpause ordentlich Gas gegeben. „Wir hatten eine hervorragende Vorbereitung mit einer riesigen Beteiligung und sehr intensiven Einheiten. Ich bin sehr zufrieden“, bilanziert der SVA-Coach, der sich vor allem über zwei Personalien freut. „Jonas Buck haben wir wieder reinbekommen, als wäre er nie weggewesen, und Sandro Schraub hat sein überragendes Level gehalten. Ich habe den Eindruck, dass er noch fiter ist“, beschreibt Geffert.

Woran es in Altengamme hapert, ist dem erfahrenen Übungsleiter längst bekannt. „Unser Hauptproblem ist die mangelnde Konstanz. Wir haben viele Punkte unnötig liegen gelassen und waren in der Hinrunde zu unkonstant“, benennt Geffert das Kind beim Namen. Und damit der SVA konstanter wird, muss vor allem in der Fremde gepunktet werden. Während die Altengammer in der Heimtabelle auf einem guten fünften Platz liegen, haben sie in neun Auswärtsspielen nur acht Punkte sammeln können und belegen somit im Auswärtstableau den zwölften Rang. „Auf unserem Rasenplatz ist es für jeden Gegner schwer. Das ist unser Zuhause, da geben wir immer einhundert Prozent. Anders ist es bei den Auswärtsspielen auf kleineren Plätzen. Das ist eine Einstellungssache, da kommen wir nicht immer auf diese einhundert Prozent“, analysiert der 51-Jährige. Eine weitere Auffälligkeit beim Tabellenneunten: Der SVA belegt in der Fairnesstabelle den vorletzten Platz und hat mit 67 Gelben Karten die meisten aller Teams gesammelt. Doch auch dafür hat Geffert eine Erklärung parat. „Dieser Wert ist unserer extrem offensiven Ausrichtung geschuldet. Nach vorne haben wir immer einen Plan und jeder weiß, wie er zu laufen hat. Doch in der Rückwärtsbewegung kommen wir zu spät, stehen nicht klug genug und in der Defensive geht uns der Plan immer mal abhanden. Und ab und an hadern wir zu viel mit Schiedsrichterentscheidungen oder meckern mit Gegenspielern. Die Zahl an Gelben Karten ist definitiv zu hoch“, erklärt der Coach. Und wenn genau an diesen Stellschrauben gedreht werden kann, scheint einiges möglich zu sein. „Die Truppe ist bereit, sich im obersten Drittel zu etablieren. Wir haben einen starken Kader mit einer überragenden Mentalität. Wenn wir als Team und jeder einzelne seine Möglichkeiten wirklich ausnutzt, sind wir schwer zu schlagen. Wir sind bescheiden und demütig, aber wir sind halt gut. Das ist meine Überzeugung“, betont Geffert.

Dennis Tornieporth: „Es ist alles andere als unmöglich, die Klasse zu halten.“

Ein häufiges Bild: DSV-Trainer Dennis Tornieporth als Spieler auf dem Feld (3. v. r.). Foto: Herzog

Und wie gut sie sind, können sie beim ersten Punktspiel des Jahres 2019 unter Beweis stellen: Am Samstag um 15.00 Uhr geht es an den Silberberg zum Düneberger SV. Und genau da geht es um viel mehr, als um eine Verbesserung nach oben in der Tabelle. Denn der DSV kämpft um das nackte Überleben und um den Klassenerhalt in der Landesliga. Dafür haben die Düneberger, die zusammen mit dem FC Elazig Spor die meisten Niederlagen (14) kassiert haben, in der Wintervorbereitung alles getan, damit sie im Jubiläumsjahr (der 1919 gegründete Verein wird in diesem Jahr 100 Jahre alt) nicht direkt wieder den Weg zurück in die Bezirksliga gehen müssen. Doch Trainer Dennis Tornieporth ist nicht ganz zufrieden. „Es war eine zwiegespaltene Vorbereitung. Die Trainingseinheiten und Aktivitäten, wie zum Beispiel der Teamausflug zum Paintball, waren überragend, die Testspiele aber eher bescheiden“, bilanziert der Ex-Profi. Dennoch hat der Coach den Klassenerhalt noch lange nicht abgeschrieben. „Wir haben noch zwölf Spiele vor uns und es sind 36 Punkte zu vergeben. Es ist alles andere als unmöglich, die Klasse zu halten. Wir werden alles daran setzen, in der Liga zu bleiben. Und wir freuen uns, dass es jetzt um etwas Zählbares geht!“, betont Tornieporth.

Nachdem das Nachholspiel gegen Dersimspor Hamburg am vergangenen Freitag ausgefallen war, hatten sie am Silberberg noch eine Woche länger Zeit, um sich auf die Restserie einzustimmen. „Alle Spieler, die da sind, auch mit der dazu gewonnenen Qualität der Neuzugänge, sind motiviert und gewillt, das Ziel zu erreichen“, hebt der Coach hervor. Trotz Tabellenplatz 15, der zweitschlechtesten Offensive (20 Tore) und der fünftschwächsten Defensive (50 Gegentreffer) scheint die Stimmung beim DSV zu stimmen. „Es macht Spaß, mit den Jungs zu trainieren. Jetzt gilt es, die gute Trainingsleistung und die gute Stimmung in Punkte umzumünzen und in etwas Zählbares umzuwandeln“, blickt Coach Tornieporth voraus, der alles dafür tut, dass die aktuelle Tabellensituation nicht der entspricht, wie der vom vergangenen Jahr, wo es mit dem FC Bergedorf 85 einen Absteiger aus unserem Verbreitungsgebiet gab.