SV Börnsen mit zwei Neuen: SVA-Routinier Matthies Detjens und DSV-Außen Leon Ullmann kommen

Matthies Detjens (li., hier mit SVB-Ligamanager Nils Marx) wird in der kommenden Saison das Trikot des SV Börnsen tragen. Foto: SVB

Der SV Börnsen befindet sich in der Bezirksliga Ost zwar nicht in der Spitzen-, aber in der Verfolgergruppe. 43 Punkte aus 24 Partien fuhr das Team vom Hamfelderedder in der laufenden Saison bislang ein. Zwei Spieltage stehen noch aus, doch die Planungen beim SVB laufen auf Hochtouren. So verkündete Ligamanager Nils Marx nun zwei namhafte Neuzugänge und gab zudem einen Einblick in die gesamte Personalsituation.

Nils Marx: „Sie alle stellen definitiv eine Verstärkung dar!“

Auch Leon Ullmann (li.) zieht es im Sommer zum SVB. Foto: Herzog

Jüngst gaben die Börnsener den Transfer von Mittelfeldstratege Matthies Detjens bekannt. Der 27-Jährige kommt vom klassenhöheren Landesligisten SV Altengamme. Der Grund, dass dieser Wechsel zustande gekommen ist, sei vor allem das gute Verhältnis zum SVA-Ligamanager Philipp Mohr. Marx erklärt in Bezug auf den erfahrenen Neuzugang: „Matthies (SVB-Neuzugang Matthies Detjens, Anm. d. Red.) passt sportlich und menschlich wunderbar in diese Mannschaft und in diesen Verein. Das Trainerteam hat sofort das ‚Go‘ gegeben, dann habe ich mich mit ihm getroffen und er war sofort Feuer und Flamme. Er ist ein absoluter Mannschaftsspieler mit einer großen Mentalität – daher passt er zu einhundert Prozent nach Börnsen!“ Der zweite Neuzugang ist Leon Ullmann. Der junge, schnelle Außenstürmer pausierte zuletzt, spielte in dieser Saison aber bereits für den Düneberger SV in der Landesliga Hansa und durchlief die Jugendabteilung des Geesthachter Stadtteilvereins. „Für den SV Börnsen ist Leon ein Wahnsinns-Transfer. Er erhöht noch einmal das Niveau im Kader und bringt ein unglaubliches Tempo mit. Ich bin sehr glücklich, dass es uns gelungen ist, ihn trotz zahlreicher Angebote für den SVB gewinnen zu können“, so Ligamanager Marx.

Bereits zuvor verkündeten die SVB-Offiziellen die Neuzugänge von Leonhard Knorr (TuS Aumühle-Wohltorf), Hendrik Meyer (vereinseigene A-Jugend), Lenz Paetzold (Auslandsaufenthalt) sowie Mark Späth (SV Nettelnburg/Allermöhe U19) – allesamt nicht älter als Anfang 20 und bis auf Späth allesamt mit Börnsener Vergangenheit. „Klar, wenn man sich die Neuzugänge anguckt, lag der Fokus darauf, sich zu verjüngen und perspektivisch für die Zukunft startklar zu machen. Drei der vier haben die Börnsen-DNA in sich. Das ist das, was uns stark macht. Trotz des jungen Alters werden die Jungs unglaublich wichtig sein. Sie alle stellen eine Verstärkung dar“, erklärt Marx, der bislang insgesamt „extrem zufrieden“ mit den Personalien ist. „Und das besondere ist natürlich, dass es bei uns nicht nur aufs Sportliche, sondern auch aufs Menschliche ankommt. Die Jungs müssen Bock auf Börnsen haben und nicht für Geld spielen wollen!“

Nach kleinerem Umbruch im Winter: Alle aktuellen Ligaspieler haben zugesagt

Auch Philipp Rössing bleibt trotz mehrerer Angebote beim SVB. Foto: Herzog

Im Winter verließen bereits Torhüter Björn Krüger und Stürmer Söhnke Lorenz die Ligamannschaft und schlossen sich der vereinseigenen zweiten Herren an. Abdullah Alsoufi zog es zum TuS Aumühle-Wohltorf (Kreisliga 3). Zudem wird sich Jonas Graeber dem Gang in die „Zweite“ anschließen. Die übrigen 22 aktuellen Ligaspieler haben ihre Zusage gegeben und werden – laut aktuellem Plan – allesamt auch in der neuen Spielzeit das SVB-Jersey überstreifen. Damit ist auch der vermutete Abgang von Winter-Neuling Philipp Rössing (kam vom TSV Wandsetal) vom Tisch. „Ich bin sehr froh, dass er um ein Jahr verlängert hat. Er hatte einige Angebote aus Hamburg, hat sich dennoch trotz der weiten Strecke von Barmbek nach Börnsen für uns entschieden. Wenn wir Philipp (SVB-Spieler Philipp Rössing, Anm. d. Red.) noch weiter in unser Spiel integrieren, ist er einer, der den Unterschied ausmachen kann. Er ist aber natürlich genauso wichtig, wie alle anderen Spieler im Kader“, betont Ligamanager Marx. „Wir stehen mit der Kaderplanung nun kurz vor dem Abschluss. Es werden maximal noch ein bis zwei Leute dazukommen. Wir werden mit 26 bis 28 Spielern in die neue Saison gehen“, blickt der Ligamanager auf die neue Spielzeit voraus.